@liebezurbibel
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Ich bin kein Sünder .

"Ich habe niemanden getötet, und niemals gestohlen. Ich bin doch kein Sünder. Ich bin ein guter Mensch."

Was ist wirklich Sünde, wo fängt sie an? Und warum ist sie so schlimm!? Ist das nicht alles ein bisschen übertrieben?


Wir assoziieren Sünde ganz schnell mit in unseren Augen schlimmen Dinge im Leben, zB mit Gewalttaten. Aber was bedeutet Sünde, und wo nahm sie ihren Anfang?

Wir blättern zurück ins Alte Testament, wo Gott den Menschen schuf.


1. Mose 3, 1-13

Aber die Schlange1 war listiger als alle Tiere des Feldes, die Gott der HERR gemacht hatte; und sie sprach zu der Frau: Sollte Gott wirklich gesagt haben, dass ihr von keinem Baum im Garten essen dürft?2 Da sprach die Frau zur Schlange: Von der Frucht der Bäume im Garten dürfen wir essen;3 aber von der Frucht des Baumes, der in der Mitte des Gartens ist, hat Gott gesagt: Esst nicht davon und rührt sie auch nicht an, damit ihr nicht sterbt!4 Da sprach die Schlange zu der Frau: Keineswegs werdet ihr sterben!5 Sondern Gott weiß: An dem Tag, da ihr davon esst, werden euch die Augen geöffnet, und ihr werdet sein wie Gott und werdet erkennen, was Gut und Böse ist!6 Und die Frau sah, dass von dem Baum gut zu essen wäre, und dass er eine Lust für die Augen und ein begehrenswerter Baum wäre, weil er weise macht; und sie nahm von seiner Frucht und aß, und sie gab davon auch ihrem Mann, der bei ihr war, und er aß.

Die Folgen des Sündenfalls

7 Da wurden ihnen beiden die Augen geöffnet, und sie erkannten, dass sie nackt waren; und sie banden sich Feigenblätter um und machten sich Schurze.8 Und sie hörten die Stimme Gottes des HERRN, der im Garten wandelte, als der Tag kühl war; und der Mensch und seine Frau versteckten sich vor dem Angesicht Gottes des HERRN hinter den Bäumen des Gartens.9 Da rief Gott der HERR den Menschen und sprach: Wo bist du?10 Und er antwortete: Ich hörte deine Stimme im Garten und fürchtete mich, denn ich bin nackt; darum habe ich mich verborgen!11 Da sprach er: Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist? Hast du etwa von dem Baum gegessen, von dem ich dir geboten habe, du solltest nicht davon essen?12 Da antwortete der Mensch: Die Frau, die du mir zur Seite gegeben hast, die gab mir von dem Baum, und ich aß!13 Da sprach Gott der HERR zu der Frau: Warum hast du das getan? Die Frau antwortete: Die Schlange hat mich verführt; da habe ich gegessen!



Die Schlange ist hier der Satan.

"Und so wurde der große Drache niedergeworfen, die alte Schlange, genannt der Teufel und der Satan1, der den ganzen Erdkreis2 verführt; er wurde auf die Erde hinabgeworfen, und seine Engel wurden mit ihm hinabgeworfen." - Offenbarung 12,9


Satans Zielscheibe ist hier in erster Linie der Geist. Unser Geist ist das, wodurch Gott mit uns kommuniziert und uns seinen Willen offenbart. Satan möchte uns dazu bringen Lügen zu glauben, um in Sünde zu fallen. Unter anderem wird er auch "Vater der Lüge" genannt. (Johannes 8,34)

Satans Strategie Eva zu verführen ist sehr schlau. Zuerst stellt er Gottes Wort infrage.

" Hat Gott wirklich gesagt?" Satan leugnet nicht, dass Gott überhaupt geredet hatte, er zog in Zweifel, ob Gott das wirklich gesagt hatte."

Wie oft kommen uns die Gedanken in unseren Kopf "Liebt Gott mich wirklich?" "Ist diese, oder jene Sünde wirklich so schlimm?" ...usw. Gedanken, die Gottes Wort infrage stellen, kommen nicht von Gott sondern von dem Feind. Gott möchte, dass wir uns auf sein Wort verlassen. Der Teufel möchte, dass wir das Wort Gottes infrage stellen.


Satan leugnet Gottes Wort. "Ihr werdet durchaus nicht sterben" -> Lüge. Der Teufel lügt uns ins Gesicht und versucht uns die Lüge als Wahrheit zu verkaufen, damit wir nicht nach dem Willen Gottes handeln. Er setzt seine eigene Lüge an die Stelle des Wortes Gottes.

"Ihr werdet sein wie Gott" - das ist eine Lüge. Diese Lüge herrscht zum Teil heute noch. Die Menschheit versucht so zu sein wie Gott und läuft dem Satan in die Hände.


Gotte hat uns einst alle Freiheiten gegeben, nur ein Gebot welches wir halten sollten, haben wir durch unser Fehlverhalten gebrochen. Die Folge? Der Tod. Der geistliche Tod

(die Trennung der menschlichen Seele von Gott). Der leibliche Tod (die Trennung der menschlichen Seele vom Leib), und der ewige Tod (die ewige Trennung der menschlichen Seele von Gott, und zwar in die Hölle.)

Seitdem sind wir der Sünde versklavt. Durch den Sündenfall tragen wir alle die sogenannte Erbsünde in uns. Wir hätten nicht anders als Adam und Eva reagiert. Seit dem Zeitpunkt an, sind wir getrennt von unserem Gott. Wir haben es nicht verdient mit Gott Gemeinschaft zu haben, wir haben ihn hintergangen, obwohl er uns ALLES geschenkt hat.


Sünde bedeutet nichts anderes als "Zielverfehlung."

Heutzutage suchen wir unser Glück und unseren Frieden in der Welt, den wir dort nicht finden werden. Für Stunden,Tage oder manchmal sogar Monate machen uns die reizvollen Dinge der Welt glücklich. Der Schein trügt. Ja, es mag sein dass uns die Sünde für einen Moment Frieden und Glück schenkt, aber wir merken nicht, dass wir uns dem Tod hingeben, der uns kein Frieden schenkt, sondern uns das Wollen nach immer mehr gibt. Wir sind der Meinung immer mehr von dem zu Wollen was uns augenscheinlich glücklich macht, sind uns aber gar nicht bewusst, dass die Sünde uns unter Kontrolle hat. Wir haben uns nicht mehr unter Kontrolle, sondern lassen uns von der Sünde beherrschen. Wir suchen unser Glück und unsere Frieden in den Lüsten der Welt, aber werden dort nicht findig, weil nichts unseren Durst stillt. Nichts in der Welt wird unseren Durst je stillen können. Im Gegenteil, unsere Seele wird es nach immer mehr dürsten. Jesus sagt:


"wer aber von dem Wasser trinken wird, das ich ihm gebe, den wird ewiglich nicht dürsten; sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, das wird in ihm ein Brunnen des Wassers werden, das in das ewige Leben quillt." - Johannes 4,14


"Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus, als wir noch Sünder waren, für uns gestorben ist." - Römer 5,8


Unverdiente Gunst. Gott rettet uns aus der Sklaverei der Sünde, mit dem Sterben unseres Gottes am Kreuz Jesus Christus. Wir müssen nicht länger gefesselt sein an die Macht der Sünde, wir haben die Möglichkeit durch das vollkommene Opfer am Kreuz nicht mehr Sklaven der Sünde zu sein, sondern nun Sklaven Christi zu sein. Es gibt nichts schöneres, als seinen Frieden und sein Glück nicht mehr in den Lüsten der Welt zu suchen, und vergebens zu finden sondern durch das Werk am Kreuz unseren Frieden im lebendigen Gott zu finden.









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