@liebezurbibel
  • Grey Facebook Icon
  • Grey Pinterest Icon
  • Grey Instagram Icon

Stolz und Hochmut

Aktualisiert: 15. Mai 2018


Stolz und Hochmut sind große Hindernisse in unserem Leben. Die Bibel hat eine ganz klare Sichtweise was Stolz und Hochmut angeht.

Zunächst einmal müssen wir wissen, das sowohl Stolz als auch Hochmut, Gefühle sind. Stolz ist ein Gefühl der Zufriedenheit mit sich selbst oder mit anderen; die Gewissheit etwas Besonderes oder Anerkennendes geleistet zu haben. Stolz gilt als eine angeborene innere Emotion welche abwertend anderen Personen gegenübergestellt wird. Unter dem Stolz verbirgt sich die eigentliche Angst Bewunderung und Anerkennung zu verlieren. Man kann Stolz als eine Art Folge der Furcht sehen; sie ist auf ein minderwertiges Selbstwertgefühl zurückzusetzen. Stolz ist die Angst davor gedemütigt zu werden, die Angst vor Verlust der Selbstachtung und somit ein Schutzmechanismus/ eine Abwehrhaltung. Stolz ist ein Zeichen der Sündhaftigkeit der Menschen und trennt uns von Gott. Um Gottes Stimme hören zu können müssen wir frei von Stolz werden.

Stolz ist.. (nach Hawkins):

  • Verschattung der Seele durch das Scheinselbst

  • Verleugnung eigener Schwächen und Charakterdefekte

  • Befürchtung öffentlicher Blamage, gesellschaftliches Versagen.

  • auf die Aufmerksamkeit von Außen angewiesen

  • auf Leistungserfolgen angewiesen und beinhaltet daher Dauerstress

  • die Neigung zur Arroganz und Überheblichkeit

  • die Neigung zur Selbstgefällig- und Eitelkeit

  • das Gefühl der Überlegenheit

Stolz führt zum Hochmut.

„Der Hochmut des Menschen erniedrigt ihn, aber ein Demütiger erlangt Ehre“ – Sprüche 29, 23

Hochmut führt zu Fall und ist die Mutter aller Sünden. Aus Hochmut gehen ein Großteil der Sünden hervor.



Wie auch hinter dem Stolz, der die Ursache von Hochmut ist, verbirgt sich hinter dem Hochmut eine Art Selbstschutz. Hinter dem Hochmut liegt ein zerbrechliches Ego mit einem Minderwertigkeitskomplex und einem geringen Selbstbewusstsein. Typisch für hochmütiges Verhalten ist es, sich für etwas Besseres zu halten. Durch das hochmütige Verhalten von Personen, werden andere Personen verunsichert, und genau das bestärkt dann die Person. Dies führt dann zur Selbstüberschätzung. Hochmut ist also nicht unbedingt eine gewollte Eigenschaft, sondern einfach ein Schutzmechanismus, der Hochmut zu Folge hat.

Sind wir zu hochmütig, sind wir blind für unsere Sünden. Um unsere Sünden zu sehen, benötigen wir eine demütige Haltung. Die Bibel ist ganz klar was Hochmut angeht.

„Wer sich so aufbläht und erhebt, kommt unter das Gericht des Teufels“ – 1.Tim 3,6

In der Schöpfungsgeschichte nimmt der Hochmut seinen Anfang. Satan versprach Eva so zu werden wie Gott – „Ihr werdet so sein wie Gott“- 1.Mose 3,5.. Und seitdem versuchen die Menschen auch so zu sein wie Gott.. In der gesamten Bibel gibt es immer wieder Beispiele von Menschen die dem Hochmut verfallen waren. Im Gleichnis von dem Zöllner und dem Pharisäer wird der Hochmut des Pharisäers sehr deutlich.

„O Gott, ich danke dir, dass ich nicht bin wie die übrigen der Menschen, Räuber, Ungerechte, Ehebrecher, oder auch wie dieser Zöllner.“ – Lukas 18,11

Auch bei Saul erkennen wir den Hochmut. In Sauls Jugend war er sehr klein in seinen eigenen Augen, doch später steigte sein Hochmut in seinem Herzen auf und er schreibt sie die Siege Jonathans zu. (1.Sam 13,4) Saul geht nicht den Weg des Herrn sondern er geht seine eigenen Wege und verlässt sich auf seine eigenen Gedanken. Paulus bekennt sich ganz klar zum Hochmut.


Hochmut erkennen? Es ist so wichtig, dass wir Gott bitten uns unsere Schwächen aufzuzeigen und uns zu verbessern. Gott will uns verändern. Auch unsere hochmütige Art will Gott verändern, wir müssen nur erstmal erkennen, dass wir hochmütig sind. Wenn nötig, wird Gott uns erstmal zerbrechen um das rauszufinden. Wenn der Hochmut sich erst einmal in einem Menschen so weiterentwickelt hat, dass er schon Früchte trägt, ist es schwer davon loszukommen. Das wichtigste ist es, unsere Sünde vor Gott zu bekennen, und sich bewusst zu machen, dass wir Sünder sind, die Rettung benötigen. Wir müssen uns ganz bewusst werden was Jesus Christus für uns am Kreut gestorben ist. Wenn wir auf Jesus blicken, dann sehen wir keinen Hochmut, sondern Demut.

„Denn er hat den, der von keiner Sünde wußte, für uns zur Sünde gemacht, auf daß wir würden in ihm die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt.“ – 2. Korinther 5,21

Wie unfassbar ist das? Ein Mann der nichts von der Sünde wusste, ein Mann der NIE gesündigt hat, hat einfach meine und deine Sünde getragen und sich gedemütigt. Gott machte sich selbst zu nichts und nahm die Knechtsgestalt an, indem er in Gleichheit der Menschen geworden ist. Er erniedrigte sich selbst. (Philliper 2,5-8)

Wenn wir jedoch nicht bemerken wie hochmütig wir doch eigentlich sind, dann muss Gott uns demütigen. Demut ist der Schlüssel. Jesus wird uns im Leben immer an einen Punkt bringen wo wir nicht anders können, als uns unter seiner Hand zu demütigen.

„Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden.““ – Lukas 18, 14

Der Stolze wird fallen. Die Bibel sagt uns im 1.Korinther 10,12 „Darum, wer meint er stehe, mag zusehen, dass er nicht falle“

So oft warnt uns die Bibel vor Hochmut. Unser Gebet sollte sein, dass Jesus uns doch unsere Fehler aufzeigt, und dann wird er es tun. Er wird sich uns annehmen und uns helfen. Sehen wir unseren Hochmut nicht, wird Gott uns zerbrechen um ihn zu erkennen und in Demut zu wachsen.

„Ein stolzes Herz ist dem HERRN ein Gräuel und wird gewiss nicht ungestraft bleiben.“

„Ein stolzes Herz ist dem HERRN ein Gräuel und wird gewiss nicht ungestraft bleiben.“

„Wer zugrunde gehen soll, der wird zuvor stolz; und Hochmut kommt vor dem Fall.“

„Denn du [Gott] hilfst dem elenden Volk, und die Augen aller Stolzen erniedrigest du.“

„Leute mit überheblichem Blick und stolzem Herzen will ich nicht in meiner Nähe dulden“

„Du bist gegen die Hochmütigen und demütigst sie“

„Der Stolz des Menschen wird gebeugt, der Hochmut erniedrigt“

STOLZ UND HOCHMUT UNTER CHRISTEN 

Wie behandle ich andere Menschen? Was beurteile ich an meinem Nächsten? Kann ich Andere beurteilen wie deren Beziehung zu Jesus ist? Fühl ich mich besser, weil ich der Meinung bin, ich wäre etwas besseres?  Machen mich einige meiner Dienste hochmütig? Schaue ich auf andere herab?

Als Christen wissen wir, dass unser Wert einzig und allein in Jesus Christus gegründet ist! Wir sind teuer erkauft und gehören allein Gott. (1.Kor 6,20)




109 Ansichten
0